Friesenbrücke Weener,

LK Leer

Die DB Netz AG plante, die Friesenbrücke über die Ems bei Weener im Landkreis Leer nach einer Kollision mit einem Frachtschiff neu zu errichten. Durch den Unfall im Dezember des Jahres 2015 wurde der klappbare Teil der geschlossenen Brücke zerstört. Aufgrund der Wucht des Aufpralls hat sich der Brückenaufbau um einige Meter verschoben. Der entstandene Schaden war als irreparabel anzusehen, womit der Eisenbahnverkehr die Ems an dieser Stelle nicht mehr queren konnte. Das Ziel war die schnellstmögliche Neuerrichtung der Brücke. Durch die Erneuerung der Friesenbrücke wird die Ems auf einer Länge von etwa 335 m gequert.

Im Juli 2021 erfolgte durch das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) die Erteilung des Planfeststellungsbeschlusses. In diesem Zuge begannen auch die Arbeiten für den Rückbau des bestehenden/beschädigten Brückenbauwerks. Die Bauarbeiten sind weitgehend abgeschlossen und die Nutzung des Geh- und Radweges seit September 2025 freigegeben. Die vollständige Inbetriebnahme ist für Sommer 2026 geplant. Bei der neu errichteten Friesenbrücke handelt es sich nach aktuellem Kenntnisstand um die größte Hub-Drehbrücke Europas.

Unser Büro war verfahrensbegleitend tätig und hat die nötigen umweltfachlichen Unterlagen zum Vorhaben erstellt.

Facts

Typ
Verkehrswege - Bahninfrastruktur, Brückenersatzneubau
Größe
ca. 335 m
Leistungen
UVP, LBP, ASB

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