In der Region Duisburg erhöht sich durch die Elektrifizierung von Produktionsprozessen und die zunehmende Produktion von Wasserstoff der Mehrbedarf an elektrischer Leistung. Daher wird das Stromnetz zwischen den Umspannanlagen Walsum und Beeck verstärkt und der Neubau der Umspannanlage Driesenbusch erforderlich. Die überplante Fläche wurde früher vom Bergwerk Walsum als Kohlelagerfläche genutzt. Daher wurden große Teile der Fläche als „Natur auf Zeit“ eingestuft.
Da es sich in der dicht besiedelten Region Duisburg um eine der letzten großen, temporär nicht genutzten Flächen handelte, waren artenschutzrechtliche Konflikte insbesondere mit den Arten Heidelerche und Kreuzkröte zu lösen. Für den immissionsschutzrechtlichen Antrag wurden durch unser Büro der Landschaftspflegerische Begleitplan, der Artenschutzbeitrag sowie ergänzende umweltfachliche Leistungen bearbeitet.