Umzug der Zweigstelle OS
Wir, die Kortemeier Brokmann GmbH, sind ein etabliertes Büro für Landschaftsarchitektur, Umweltplanung und Freiraumgestaltung mit Standorten in Herford und Osnabrück. Seit unserer Gründung im Jahr 1947 realisieren wir vielfältige Projekte – von städtischen Freiräumen und Parkanlagen bis hin zu landschaftsplanerischen und ökologischen Konzepten.
Unser ganzheitlicher Planungsansatz verbindet gestalterische, funktionale und ökologische Aspekte. So schaffen wir nachhaltige und identitätsstiftende Freiräume, die den Anforderungen der Nutzerinnen und Nutzer ebenso gerecht werden wie den ökologischen Rahmenbedingungen. Dabei begleiten wir unsere Projekte in allen Leistungsphasen – von der Analyse und Konzeptentwicklung über die Entwurfs- und Ausführungsplanung bis hin zur Realisierung.
Ein besonderer Schwerpunkt unserer Arbeit liegt auf der sensiblen, klimagerechten sowie biodiversitätsfördernden Weiterentwicklung bestehender Landschaften und historischer Anlagen sowie auf der Gestaltung qualitätsvoller, resilienter und klimaangepasster öffentlicher Räume mit hoher Aufenthalts- und Nutzungsqualität.
Bitte stimmen Sie der Nutzung von Elfsight zu, um den Instagram-Feed anzuzeigen.
Wir stehen für nachhaltige und umweltgerechte Landschaftsarchitektur und übernehmen bewusst gesellschaftliche sowie ökologische Verantwortung – ausgezeichnet durch das Klimaschutzmanagement des Kreises Herford.
Unser Büro arbeitet energieeffizient mit vollständiger LED-Beleuchtung und 100 % Ökostrom. Eine 12.000-Liter-Regenwasserzisterne deckt unseren Brauchwasserbedarf. Dachbegrünungen fördern Regenrückhaltung und Biodiversität.
Wir bieten kostenlose E-Ladestationen, verfügen über zahlreiche Elektroautos und erzeugen mit unserer Photovoltaikanlage mehr Strom, als wir verbrauchen. Rasenfugenpflaster reduziert Bodenversiegelung und verbessert die Versickerung. Zudem erhöhen Blumenwiesen auf unserem Gelände die Artenvielfalt.
Nachhaltigkeit bedeutet für uns, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Wir fördern flexible Arbeitszeiten, mobiles Arbeiten und verschiedene Modelle wie Vollzeit, Teilzeit und Gleitzeit, um eine gute Work-Life-Balance zu ermöglichen.
Gemeinschaft und Zusammenhalt stärken wir durch gemeinsame Aktivitäten und unseren Bürogarten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen wir gezielt mit Fort- und Weiterbildungen sowie Angeboten wie Jobrad-Leasing, Sportprogrammen und Maßnahmen für Gesundheit und nachhaltige Mobilität.
Zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben bieten wir ortsunabhängiges Arbeiten, Altersvorsorge, vermögenswirksame Leistungen und flexible Auszeiten. Ergonomische Arbeitsplätze und regionale Angebote ergänzen dies.
Als familienfreundliches Unternehmen 2025 setzen wir ein klares Zeichen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Informations- und Gedankenaustausch innerhalb des Büros, aber auch darüber hinaus sind uns wichtig. Alle zwei Jahre organisieren wir daher eine Fachtagung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bauplanungs- und Umweltämter der Kommunen, Kreisverwaltungen und Bezirksregierungen sowie für Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner und Planungsbüros aus den Bereichen Städtebau, Landschaftsarchitektur, Siedlungswesen und Wasserwirtschaft. Inzwischen sind diese Tagungen, die über Neuerungen im Umwelt- und Planungsrecht sowie über aktuelle Themen der Freiraum- und Landschaftsplanung informieren, zur Tradition geworden.
Freiräume der Zukunft: Ressourcenschonend und nachhaltig
Der Bausektor verursacht rund 40 % der gesamten CO2-Emissionen weltweit. Somit kann und muss diese Sparte zu den politisch angestrebten Reduktionszielen ihren Beitrag leisten.
Keine einfache Aufgabe: Von der in die Jahre gekommenen Infrastruktur über den Wohnungsmangel bis hin zu den Rufen von Gewerbe und Industrie nach Flächen- und Baureserven gelten in vielen Bereichen Neu- und Ausbauten als Grundlage der wirtschaftlichen Entwicklung der kommenden Jahrzehnte. Auf dem Papier existiert bereits ein bunter Fächer an Plänen, Strategien und Konzepten, wie dem hohen Rohstoff- und Flächenverbrauch sowie den CO2-Emissionen trotz der avisierten Bautätigkeit beizukommen ist. Auch die grüne Branche ist in dieser Hinsicht vielleicht nicht so grün, wie sie sich selbst gerne sieht, und muss sich mit neuen Konzepten auseinandersetzen.
Wie ist der Stand der Materialforschung? Welche Materialien bringen uns dem Ziel der Klimaneutralität näher? Auf welchen Ebenen kann das Prinzip „Cradle-to-Cradle“ umgesetzt werden und bis wann? Kommen verpflichtende Standards rechtzeitig oder muss sich die Branche selbst verpflichten? Bleibt trotz der sich rapide verändernden Rahmenbedingungen Raum für die Kreativität der Gestalterinnen und Gestalter, um den hohen Anforderungen an die Freiräume der Zukunft gerecht werden zu können?
Die Fachtagung spannte in den ersten beiden Blöcken den Bogen von einer allgemeinen Beschreibung der Rohstoffsituation in Deutschland über die Entwicklung nachhaltiger Materialien für Freiräume hin zu konkreten Ansätzen verschiedener Zertifizierungssysteme. Im dritten Block rundeten Ansätze aus der Planungspraxis das Programm ab und gaben Handreichungen für den Einsatz im Alltag.
PDF DownloadDer Umbau unserer Energieversorgung gehört zu den zentralen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte. Durch die deutlich ansteigende Zahl an Hitzerekorden wird der wird der Klimawandel auch in Mitteleuropa für alle spürbar. Während die Diskussion um den Ausbau der erneuerbaren Energien in den vergangenen Jahren maßgeblich durch den Klimawandel geprägt war, hat das Thema mit dem Krieg in der Ukraine eine ganz neue Dimension bekommen. Neben dem Ziel, den globalen Temperaturanstieg abzubremsen, sind die Sicherheit und die Kosten unserer Energieversorgung in den Vordergrund gerückt – damit ist der Handlungsdruck erheblich gestiegen. Die handelnden Akteurinnen und Akteure sind sich in weiten Teilen einig: Wir müssen schneller werden!
PDF DownloadMit Inkrafttreten des Bundesnaturschutzgesetzes 1976 ist die Landschaftsplanung seit mehr als 40 Jahren als eigenständige Fachplanung in der deutschen Umweltgesetzgebung verankert.
Mit Blick auf den nach wie vor ungebremsten Flächenverbrauch, dem deutlichen Artenrückgang und nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Klimawandels stellt sich die Frage, ob die Landschaftsplanung in ihrer aktuellen Form noch zeitgemäß ist. Liefert die Landschaftsplanung als sektorale Planung die erforderlichen Antworten auf den steigenden Nutzungsdruck im Freiraum? Oder muss sie Eingang finden in eine stärker medienübergreifende Umweltplanung?
An der Schnittstelle zwischen den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen wollen wir auf unserer Fachtagung 2020 insbesondere die deutlichen Unterschiede in der Ausgestaltung der Landschaftsplanung auf den unterschiedlichen Planungsebenen der beiden Bundesländer thematisieren.
Das Bundesamt für Naturschutz wird über aktuelle Trends und Forschungsprojekte auf Bundesebene informieren. Im Mittelpunkt der Tagung steht eine Podiumsdiskussion, bei der aktuelle Fragen aus der Planungspraxis erörtert werden.
Das Jahr 1800 – 75 Prozent der Weltbevölkerung wohnt in ländlichen Regionen.
Das Jahr 2050 – 70 Prozent der Weltbevölkerung wohnt in Städten.
Die unaufhaltsame Verdichtung städtischer Zentren und die damit verbundene immer wichtiger werdende Funktion urbaner Freiflächen ist hinlänglich bekannt. Diese Entwicklung erfordert zunehmend neue Ansprüche an das Verständnis unserer Fachdisziplinen.
Die Fachtagung 2018 „GRÜN in der Stadt der Zukunft“ vermittelt auf der Basis von Zukunftsvisionen einen aktuellen Überblick über gesellschaftliche, politische und förderrechtliche Rahmenbedingungen, knüpft an aktuelle Forschungsprojekte an und zeigt alternative Lösungsansätze zum Umgang mit städtischem Grün – nicht nur an der Schnittstelle zwischen Architektur und Freiraum – auf.
Am Ende oft langjähriger Planungs- und Genehmigungsprozesse folgt irgendwann die Bauphase – und damit auch die Umsetzung „grüner“ Maßnahmen. Mit der landschaftspflegerischen Ausführungsplanung und der Umweltbaubegleitung etablieren sich nach und nach Planungsinstrumentarien, die die Bauphase vorbereiten und begleiten sollen.
Die Fachtagung 2016 gab einen Überblick über die Voraussetzungen einer erfolgreichen Ausführungsphase und verdeutlicht diese anhand von Praxisbeispielen.